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Dienstag, 6. Februar 2007
Ausland
manuchao87, 12:25h
....wenn ich dieses Jahr doch hoffentlich mein Abi schaffen werde heißt es für mich ab ins Ausland, nämlich nach Neuseeland. Natürlich freue ich mich darauf da so mit dem Rucksack durck die Gegend zu laufen, aber irgendwie hab ich das Gefühl das ich damit nichts besonderes mache. Denn das ist ja in den letzten Jahren ein verdammter Trend geworden mit dem Neuseeland bereisen. Hab ich so am Anfang meiner Planung gar nicht so bemerkt. Jetzt kommen bei mir erste Zweifel...die vielleicht ja auch unbegründet sind, denn einzig und alleine eine Entscheidung nach dem Kriterium des gegen den Strom schwimmens zu treffen muss ja auch nicht immer sein.
Ich mein, hey mal abgesehen das von unserem Abijahrgang bestimmt fast jeder dritte da hinreisen will ist Neuseeland doch ein verdammt schönes Land.
Aber, jetzt kenn ich ja zwei Leute die gerade in Indien sind und ich muss sagen das kann man schon beneiden...da bekommt man halt kulturmäßig ne Menge geboten. Klar ist die Kultur in Neuseland ne andere wie in Deutschland, nur der Unterschied ist halt glaub ich echt nicht so groß. Die Motivation bei mir zum Beispiel ist ja so ne gewisse Abenteuerlust. Das heißt neue Erfahrungen machen und vor allem neue Kulturen kennenlernen...Und das ist der verdammte Knackpunkt. Und Neuseeland ist halt gewissermaßen schon touristisch im Bezug auf die Backpacker geworden...Aber vielleicht mal ich auch einfach den Teufel an die Wand...hab halt da so Stimmungsschwankungen; einmal freue ich mich total auf Neuseland und ab und zu denk ich mir so nee da haste deinen Kulturschock den ich eigentlich auch erleben will ja nicht gerade.
Hab das jetzt in meiner Skepsisphase geschrieben; und überhaup das Leben ist lang und die Welt ist groß und außerdem hab ich jetzt das ganze Zeug für Neuselland in die Wege geleitet...also Scheiß drauf
Ich mein, hey mal abgesehen das von unserem Abijahrgang bestimmt fast jeder dritte da hinreisen will ist Neuseeland doch ein verdammt schönes Land.
Aber, jetzt kenn ich ja zwei Leute die gerade in Indien sind und ich muss sagen das kann man schon beneiden...da bekommt man halt kulturmäßig ne Menge geboten. Klar ist die Kultur in Neuseland ne andere wie in Deutschland, nur der Unterschied ist halt glaub ich echt nicht so groß. Die Motivation bei mir zum Beispiel ist ja so ne gewisse Abenteuerlust. Das heißt neue Erfahrungen machen und vor allem neue Kulturen kennenlernen...Und das ist der verdammte Knackpunkt. Und Neuseeland ist halt gewissermaßen schon touristisch im Bezug auf die Backpacker geworden...Aber vielleicht mal ich auch einfach den Teufel an die Wand...hab halt da so Stimmungsschwankungen; einmal freue ich mich total auf Neuseland und ab und zu denk ich mir so nee da haste deinen Kulturschock den ich eigentlich auch erleben will ja nicht gerade.
Hab das jetzt in meiner Skepsisphase geschrieben; und überhaup das Leben ist lang und die Welt ist groß und außerdem hab ich jetzt das ganze Zeug für Neuselland in die Wege geleitet...also Scheiß drauf
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Geistige Differenzierung der Gesellschaft?
manuchao87, 11:57h
Was erwartet man vom Leben? Diese Frage. Gestellt an viele Menschen in diesem Land offenbart eine ungemein böse Antwort. Die Antwort enthält eine völlig verblendete Ideologie, die besagt das das Streben nach Glück einzig und alleine darin besteht nach etwas zu lechzen; nämlich hauptsächlich nach Erfolg und der sich daraus ergebende Status in einer Gesellschaft. Man will nicht mehr zu den vermeintlichen „Verlieren“ einer Gesellschaft gehören. Denn seit immer mehr Leute von einer sogenannten „Armut“ betroffen sind, möchten sich die, die noch nicht zu den Verlieren zählen sich abgrenzen von den „Anderen“, bei denen das Leben eben nicht so rund gelaufen ist. Das ist eine fatale Denkweise. Die Folgen solchen menschlichen Denkens bedeutet Isolation derer die als sogenannte „Verlierer“ des Systems angesehen werden und zum anderen eine Wut der Verlierer über die Leute die angeblich so viel besitzen. Diese Wechselwirkung bedeutet doch nichts mehr, als das die Schere das Band das die Menschen zusammenhält immer ein Stückchen weiter schneidet bis es irgendwann reißt. Das ist doch ein verdammt unsinniges Problem. Der Mensch ist Mensch. Nicht mehr und nicht weniger. Was soll man denn noch sein außer Mensch? Das Problem ist doch das selbst in den Medien (oder gerade in den Medien?) von einer Kluft gesprochen wird. Oh, mein Gott denkt sich da der deutsche Bundesbürger bei dieser Metapher. Und genau da fängt ein ganz gemeiner Denkprozess an zu wirken. Denn sobald man in den Medien verklickert bekommt das es eine Kluft zwischen Arm (es wird ja jetzt auch von Unterschicht gesprochen) und Reich gibt versucht man sich sofort irgendwo einzuordnen. Die Reichen, die vermeintlichen Glückspilze des Systems haben an diesem Punkt keine Probleme sich selbst in der Gesellschaft zu positionieren. Viele von der Oberschicht oder besser gesagt von der oberen Oberschicht leben in einer anderen Welt. Sie sehen und wollen die Probleme nicht sehen die die Verlierer dieses Systems haben. Jetzt kommt das Problem mit der Mittelschicht. Da die Leute der Mittelschicht- Einfamilienhaus, durchschnittliches Nettoeinkommen..- ja mittlerweile auch schon in Arm und Reich denken und ihre Position in dieser Hierarchie ungewisser als die der Oberschicht (Arbeitslosigkeit usw.) ist wollen sie sich natürlich verstärkt von den „Ärmeren Schichten“ abgrenzen. Die Folgen sind katastrophal. Durch solche Förderung eines klassenorientierten Denkens wird sich in immer extremeren Maßen eine- und jetzt kann man wirklich von einer Kluft sprechen- Differenzierung des Geistes der Menschen in Arm und Reich vollziehen. Und dann haben wir den Salat.
Wollt ich nur mal so loswerden. Waren ein paar Gedankengänge, schnell niedergeschrieben
Wollt ich nur mal so loswerden. Waren ein paar Gedankengänge, schnell niedergeschrieben
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