Mittwoch, 7. Februar 2007
Stock im Arsch?
manuchao87, 10:59h
Es ist ja generell nur ein Vorurteil das viele Bürger ein bisschen verklemmt sind oder aber auch das Gute einfach nicht zu schätzen wissen. Also, nicht alle über einen Kamm scheren...
Aber vor ein paar Wochen war ich mit meiner Freundin einkaufen. In Mannheim. Schön und Gut. Als wir mittlerweile nun schon zwei Stunden resigniert durch die Geschäfte liefen und langsam schon wirklich die Schnauze voll hatten von dem „Uniformitätsdrang“ der deutschen Innenstädte- du siehst H&M, du siehst C&A, du siehst Burger King, du siehst McDonald’s…- dachten wir es wird Zeit für ein längst überfälliges Experiment. Es wurde Zeit die vermeintliche Verklemmtheit mancher Leute zumindest in dieser Stadt zu testen.
Der Test wäre sowieso gekommen, er war sozusagen unausweichlich. Meine Freundin hatte einen H&M Gutschein über zehn Euro. Alles klar um diesen zu verwerten holten wir uns jeweils ein paar Socken, so richtig hohe und dicke. Alles klar an die Kasse gegangen, zeigen Gutschein und dann…Nichts war’s. Die Verkäuferin meinte man solle doch bei Gutscheinen das Kleingedruckte beachten. Das bedeutete das man diesen Gutschein erst einlösen konnte wenn man zusätzlich noch was über zehn Euro kauft. So, dann war das Ding erstmal für uns gegessen. Da wir aber ja soziale Menschen sind haben wir uns gedacht, fortschmeißen kannste den ja jetzt auch nicht. Also gut, wir sehen eine Frau gelangweilt die Unterwäsche durchwühlen und denken uns die könnt den Gutschein bestimmt gut gebrauchen. Wir gehen zu der Frau hin fragen sie ob sie denn unseren Gutschein möchte und erklärten ihr zum zusätzlichen Verständnis natürlich auch noch das Kleingedruckte. So weit so gut. Wie kann man jetzt also reagieren. Also natürlich hat man eigentlich so grundsätzlich zwei Möglichkeiten; man kann ja oder nein sagen, im Ausnahmefall auch weiß nicht so genau, aber das führt ja letztlich auch wieder zu ja oder nein. Die Frau schaute uns bei diesem Angebot nur verdutzt an -wusste wohl gar nicht so recht wie sie denn jetzt reagieren soll- und meinte nach sichtbarem inneren Ringen mit sich selbst nein lieber nicht. Dann schüttelte die Frau den Kopf ging zur Kasse und die Verkäuferin sagte „das macht dann 25 Euro“…“Lieber nicht“? Okay etwas verwirrt aber doch durch unsere Vorahnung bestätigt machten wir uns auf zu weiteren Leuten und boten ihnen ebenfalls den Gutschein an, erklärten ihnen auch wieder das Kleingedruckte. Das Ende vom Lied war das wir insgesamt zehn Leute gefragt hatten. Wir achteten sogar darauf junge und alte Menschen fragen. Ungefähr sechsmal ernteten wir bei unserem Angebot einen misstrauischem Blick gepaart mit „nein, lieber nicht“. Die anderen antworteten mit einem entschiedenen Nein und machten sich dann auch gleich aus dem Staub. Das war uns ja jetzt wirklich zu blöde. „Lieber nicht“? Waren wir Gangster oder Hochstapler? Haben wir so ausgesehen als wollten wir Leute über den Tisch ziehen? Meine Freundin fragte mich dann ob wir denn nicht noch eine Person fragen sollten. „Lieber nicht“ meinte ich. Es tut mir wirklich Leid um den Gutschein, denn der landete im Müll.
Aber vor ein paar Wochen war ich mit meiner Freundin einkaufen. In Mannheim. Schön und Gut. Als wir mittlerweile nun schon zwei Stunden resigniert durch die Geschäfte liefen und langsam schon wirklich die Schnauze voll hatten von dem „Uniformitätsdrang“ der deutschen Innenstädte- du siehst H&M, du siehst C&A, du siehst Burger King, du siehst McDonald’s…- dachten wir es wird Zeit für ein längst überfälliges Experiment. Es wurde Zeit die vermeintliche Verklemmtheit mancher Leute zumindest in dieser Stadt zu testen.
Der Test wäre sowieso gekommen, er war sozusagen unausweichlich. Meine Freundin hatte einen H&M Gutschein über zehn Euro. Alles klar um diesen zu verwerten holten wir uns jeweils ein paar Socken, so richtig hohe und dicke. Alles klar an die Kasse gegangen, zeigen Gutschein und dann…Nichts war’s. Die Verkäuferin meinte man solle doch bei Gutscheinen das Kleingedruckte beachten. Das bedeutete das man diesen Gutschein erst einlösen konnte wenn man zusätzlich noch was über zehn Euro kauft. So, dann war das Ding erstmal für uns gegessen. Da wir aber ja soziale Menschen sind haben wir uns gedacht, fortschmeißen kannste den ja jetzt auch nicht. Also gut, wir sehen eine Frau gelangweilt die Unterwäsche durchwühlen und denken uns die könnt den Gutschein bestimmt gut gebrauchen. Wir gehen zu der Frau hin fragen sie ob sie denn unseren Gutschein möchte und erklärten ihr zum zusätzlichen Verständnis natürlich auch noch das Kleingedruckte. So weit so gut. Wie kann man jetzt also reagieren. Also natürlich hat man eigentlich so grundsätzlich zwei Möglichkeiten; man kann ja oder nein sagen, im Ausnahmefall auch weiß nicht so genau, aber das führt ja letztlich auch wieder zu ja oder nein. Die Frau schaute uns bei diesem Angebot nur verdutzt an -wusste wohl gar nicht so recht wie sie denn jetzt reagieren soll- und meinte nach sichtbarem inneren Ringen mit sich selbst nein lieber nicht. Dann schüttelte die Frau den Kopf ging zur Kasse und die Verkäuferin sagte „das macht dann 25 Euro“…“Lieber nicht“? Okay etwas verwirrt aber doch durch unsere Vorahnung bestätigt machten wir uns auf zu weiteren Leuten und boten ihnen ebenfalls den Gutschein an, erklärten ihnen auch wieder das Kleingedruckte. Das Ende vom Lied war das wir insgesamt zehn Leute gefragt hatten. Wir achteten sogar darauf junge und alte Menschen fragen. Ungefähr sechsmal ernteten wir bei unserem Angebot einen misstrauischem Blick gepaart mit „nein, lieber nicht“. Die anderen antworteten mit einem entschiedenen Nein und machten sich dann auch gleich aus dem Staub. Das war uns ja jetzt wirklich zu blöde. „Lieber nicht“? Waren wir Gangster oder Hochstapler? Haben wir so ausgesehen als wollten wir Leute über den Tisch ziehen? Meine Freundin fragte mich dann ob wir denn nicht noch eine Person fragen sollten. „Lieber nicht“ meinte ich. Es tut mir wirklich Leid um den Gutschein, denn der landete im Müll.
... comment